Mein Herz zur Ruhe bringen
- Christoph Hickert
- 26. Okt.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Okt.
Wie können wir unser Herz zur Ruhe bringen, wenn es gestresst, ängstlich und unruhig ist?
Angespannt, überlastet und am Ende der eigenen Kräfte – viele Leiter, die zu mir in die Beratung kommen beschreiben so ihr Leben und ihren Arbeitsalltag. Ein Berg an Aufgaben, Verantwortungen und Erwartungen buhlen um ihre Aufmerksamkeit. Dazu kommen oft spannungsgeladene Beziehungen, Konflikte und Herausforderungen. Die Zeit und Energie reichen nicht aus, um allem gerecht zu werden. Die Folge: Überlastung, Stress, Ohnmachtsgefühle, Erschöpfung bis hin zum Burnout.
Was da hilft? Nicht bessere Planung und ausgefeiltes Zeitmanagement ist gefragt, sondern achtsames Selbstmanagement und Aufbau von emotionalen Kompetenzen zur erfolgreichen Stressbewältigung. Die Fähigkeit, sich selbst gut zu führen, gesunde Grenzen zu setzen und eigene Emotionen zu regulieren sind Kernkompetenzen reifer Persönlichkeiten.
Dazu gehört auch achtsame Selbstfürsorge. Diese Kompetenz wird kaum in Führungsseminaren unterrichtet. Sie ist jedoch zentral und macht uns resilienter gegen die Hektik des Alltags und hilft, Durststrecken und Drucksituationen besser zu bewältigen.
Aber auch Sätze für mehr Selbstmitgefühl sind hilfreich: „Ich bin freundlich zu mir selbst“, „Es ist okay, Fehler zu machen“, „Ich gebe mein Bestes und das ist gut genug“. Solche Sätze können helfen, den inneren Kritiker zu besänftigen und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst zu kultivieren.
Sätze zur Akzeptanz und Freundlichkeit
„Ich bin freundlich zu mir selbst.“
„Ich gebe mein Bestes und das ist gut genug.“
„Ich nehme meine Menschlichkeit an.“
„Ich entscheide mich, mich in diesem Moment anzunehmen.“
„Fehler sind ein Beweis dafür, dass ich lerne und mich verbessere.“
„Schwierige Momente gehören zum Leben dazu.“
„Ich bin nicht allein mit meinen Schwierigkeiten.“
"Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie bestimmen dein ganzes Leben." So formulierte schon König Salomon eine seiner Lebensweisheiten. Unsere Gedanken haben Macht. Wie wir eine Situation deuten, bewerten, interpretieren aber auch wie wir mit uns selbst sprechen bestimmt massgeblich, wie wir uns fühlen. Und diese Gefühle werden zum Motor unserer Handlung.
Mehr dazu im Coaching.
Christoph Hickert ist Dipl. Coach & Supervisor BSO, Lebens- und Laufbahnberater in eigener Praxis in Männedorf (www.beratung-coaching.ch) und Autor vom Buch „Nur wer sich ändert, bleibt lebendig!“





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