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Gesunde Grenzen setzen

Aktualisiert: 27. Okt.

Haben Sie manchmal das Gefühl, andere bestimmen mehr über Ihr Leben, als es gut für Sie ist? Dann fehlen allenfalls gesunde Grenzen.


Oft kommen Menschen in die Beratung, die sich ausgelaugt und gestresst fühlen. Bei näherer Betrachtung melden sich oft unbewusste Antreiber. Ein häufiger Gast ist: «Ich will es allen Recht machen, ich will niemanden verletzen.» Was edel klingt, hat auch seine Tücken. Sie vergessen die eigenen Grenzen und Begrenzungen, können schlecht «Nein» sagen und übergehen dabei sich selbst und «verletzen» eigene Werte. Nach Aussen vermitteln sie eine Pseudo-Harmonie, aber die eigene Wahrheit, Sichtweise oder Bedürfnisse bleiben dabei auf der Strecke. Leiter, die unbewusst nach diesem Motto leben, übernehmen oft zu viel Verantwortung und laugen früher oder später aus.


Die Therapeutin Dr.Klees betont: «Wahre Liebe bedeutet, der Wahrheit mehr Gewicht zu geben, als der falschen Harmonie. Dem Gegenüber etwas Wichtiges nicht mitzuteilen, um nicht zu verletzen oder zu schonen, ist dann keine Rücksicht, sondern die aktive Verhinderung einer erwarteten, negativen Reaktion.»


Sich authentisch zeigen und Grenzen setzen ist etwas Gutes. Grenzen definieren, wer wir sind und wer nicht. Grenzen helfen, das Gute drin und das Schlechte draussen zu halten. So wie ein Hauseigentümer greifbare und sichtbare Grenzen um sein Eigenturm zieht, so sollten wir mentale, körperliche, emotionale und geistliche Grenzen um unser Leben ziehen. Damit wird klarer, was in den eigenen Verantwortungsbereich gehört und was nicht. Sonst fühlen wir uns schnell verantwortlich für das Verhalten, die Gefühle und Entscheidungen anderer. Oder wir fühlen uns schuldig oder unwohl, wenn wir „Nein“ sagen müssen (oder sollten).


Die Kunst dabei ist, die Grenzen klar aber nicht starr zu zementieren, sondern auch „Türen“ einzubauen. Wo gilt es, in der Führungsverantwortung, der Familie oder im Freundeskreis klarere Grenzen zu setzen? Wo sollten neu Türen eingebaut werden, wo bisherige Grenzen zu starr waren, um auch das Gute wieder reinzulassen? Ich wünsche uns in diesem Sinn neue, positive „Grenz-Erfahrungen“.


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Christoph Hickert ist Dipl. Coach & Supervisor BSO, Lebens- und Laufbahn-Berater in eigener Praxis in Männedorf (www.beratung-coaching.ch) und Autor.

 
 
 

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Christoph Hickert

Dipl. Coach & Supervisor BSO

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